Wohnungssuche für Flüchtlingsfamilie

Liebe Ehrenamtliche, Helfer/innen, geistige Unterstützer, Wohlgesonnene und Ideenspender,

immer wieder versuchen wir erneut, Familien aus dem Flüchtlingswohnheim Mooswald den Weg in eine normale Wohnsituation zu ebnen. Die Erfolge sind sehr mager. „Wem erzählen Sie das?“ werden Sie zu Recht fragen.

Aber trotz der angespannten Wohnsituation haben wir die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben. Diesmal geht es um eine ausgesprochen sympathische syrische Familie mit einem 14jährigen Sohn und einer 13jährigen Tochter, die nun schon bereits drei Jahre in der Unterkunft Mooswaldallee unter den typisch beengten Verhältnissen des Flüchtlingswohnheims leben und deren größter Wunsch es ist, eine eigene kleine Wohnung zu beziehen. Warum wir uns gerade für diese Familie einsetzen? Weil Sie uns entlang der Zeit ganz einfach ans Herz gewachsen ist. Wir schätzen Ihre immerwährende Freundlichkeit, Ihre uns beschämende Gastfreundschaft, ihr Engagement und ihre Kooperation. Beide Kinder sind erfolgreich in der Schule und sprechen recht gut Deutsch. Die Eltern tun sich etwas schwerer mit der Sprache, sind aber bemüht. Die Mutter besucht erfolgreich einen Deutschkurs in der Volkshochschule. Die Sekundärtugenden der Ordnung und Sauberkeit erfüllen sie vorbildlich.
Aus diesen Gründen haben wir uns entschlossen, an eine breitere Öffentlichkeit zu treten. Sie wissen selbst, wie schwer es ist, auf dem normalen Wohnungsmarkt eine Wohnung zu finden, geschweige denn, wenn man aus einem Land wie Syrien, das sich in einem dauerhaften Kriegszustand befindet, geflüchtet ist. Aber vielleicht gibt es ja doch jemanden unter Ihnen, der über verschiedene Ecken jemanden kennt, der als Vermieter/in in Frage kommt. Der etwas gehört hat oder der einen Weg weiß.

Wir jedenfalls sind dankbar für alle weiterführenden Hinweise. Bei den Formalitäten haben Sie unsere Unterstützung, wir würden die Familie begleiten.
Helfen Sie mit, eine Familie glücklich zu machen, die es wirklich verdient hat.

Wir danken Ihnen sehr für Ihr Bemühen.

Mit freundlichen Grüßen

Angela Klaßen
Bärbel Fritzsche

 

 


 

       
 

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