Apfelpaten - Die Saison geht zu Ende

Witterungsbedingt war es eine schwierige Obstsaison. So haben viele unserer Kinder dieses Jahr konventionelle statt Bio-Äpfel bekommen, einfach weil es nicht genug Bio-Äpfel gab und wir unbedingt bei einheimischen Äpfeln bleiben wollten. Aber auch die waren früher zu Ende als erwartet. Pädagogisch gesehen bedeutete das, dass die Erzieher*innen diese Saison den Kindern nicht erklären konnten, was ein Wurm ist und wie man faule Stellen abschneidet.

Die Kinder, die Bio-Äpfel nur bis kurz vor Weihnachten bekommen konnten, wurden dann mit Apfelsinen beliefert. Zugegeben, das ist kein einheimisches Obst. Aber wir haben einen Freiburger Lieferanten, dessen Familie aus Sizilien stammt und der aus dem Dorf seiner Familie direkt ungespritzte Apfelsinen bezieht. So sind wir diesen Kompromiß eingegangen und die Rückmeldungen der Einrichtungen haben uns recht gegeben. Die Apfelsinen waren eine schöne Abwechslung.

Es gibt drei Einrichtungen, die mehr Arbeit haben als die anderen, weil sie Lieferstätte sind. Besonders bei St. Michael sieht das so aus, dass sie jede Woche 14 Kisten geliefert bekommen und dann dafür sorgen müssen, dass die Kisten auch abgeholt werden. Das klappt meistens, aber nicht immer, und dann beginnt die Suche nach demjenigen, der seine Kiste nicht abgeholt hat. Kurz: Es ist für die Einrichtungen nicht immer nur eine Freude. Deshalb haben wir Kinder aus diesen drei Lieferstätten im Januar zu einer Theatervorstellung im "Theater im Marienbad" eingeladen, um uns für die Mehrarbeit zu bedanken. Auch dabei war der Hintergedanke, dass wir nicht nur den Kindern etwas Gutes tun, sondern auch Unternehmen in Freiburg unterstützen wollen. So haben wir eben eine Vorführung finanziert - dank des Engagements der Apfelpaten!

Durch die Knappheit des Obstes waren die Kosten dieses Jahr höher als gewöhnlich. Dadurch war das Spendengeld schneller ausgegeben als normalerweise, und die Freiburger Bürgerstiftung hat Geld dazugegeben.

Immer wieder bekommen wir wunderbare Rückmeldungen von unseren Apfelpaten. Da gibt es Paten, die ihre Spende in diesem Jahr erhöht haben oder die mehrere Kindergärten "übernehmen", und da gibt es Paten, die von Anfang an dabei sind! Nur dadurch lebt das Projekt.

Die Freiburger Bürgerstiftung bedankte sich bei den Apfelpaten für ihr Engagement mit Apfel-Postkarten, die Zeitstifter Dr. Dietrich Noelle aus Emmendingen der Bürgerstiftung gespendet hat.

Falls auch Sie als Apfelpate Vitamine spenden möchten, schreiben Sie uns an: freiburger-buergerstiftung@web.de

 

 


 

       
 

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